"KRIEGEN WIR DIE KLIMAKRISE NOCH IN DEN GRIFF?"
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Klimakrise 2

„Kriegen wir die Klimakrise noch in den Griff?“ - Besuch des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung

Aufgrund der aktuellen, aber vor allem der zukünftigen Lage des Klimas auf der Erde, wurden wir, SchülerInnen der 10. Und 11. Klasse, am 7. März 2019 von Stefan Rahmstorf am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) empfangen. Unter dem Titel „Kriegen wir die Klimakrise noch in den Griff?“ klärte der Professor für Physik der Ozeane über den anthropogenen, vom Menschen verursachten, Klimawandel und seine Folgen auf. Anhand zahlreicher selbst erstellter Studien schaffte Herr Rahmstorf eine Antwort auf die Frage seines Vortrags.

Er erklärte den Schülern anfänglich, dass die Hauptursache für die Erwärmung des Klimas, die Erhöhung des CO2-Gehalts in der Luft ist, welche seit 1800 aufgrund der Industrialisierung rapide steigt. Anhand eines Diagramms bestätigte er den plötzlichen Anstieg seit dem 19. Jahrhunderten im Vergleich zu den letzten 10.000 Jahren. Interessant war die Abbildung zum Thema des globalen CO2- Ausstoßes nach Ländern, wo China den ersten und die USA den zweiten Platz belegen, aber auch Deutschland nicht besonders vorbildlich abschnitt.

Herr Rahmstorf meinte, die Folgen des Klimawandels seien bereits bemerkbar. Eine Bildreihe des Arktiseises, welches nach und nach abnimmt, unterstützte seine Aussagen. Als weitere sichtbare Folgen sind die verheerenden Waldbrände in Kalifornien (sowie auch in Brandenburg) des letzten Jahres zu verzeichnen. Auch der Hitzesommer 2018 und seine Dürreperiode sollte uns zu denken geben. In der Zukunft kommen Phänomene wie starker Niederschlag sowie der Anstieg des Meeresspiegels als Folgen des Klimawandels noch hinzu.

Die letztendliche Antwort auf die Frage „Kriegen wir die Klimakrise noch in den Griff?“ war außerdem ausschlaggebend im Vortrag. Nach seinen Erkenntnissen ist die Klimakrise ein reales und internationales Problem, welches seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist. Seit ca. 20 Jahren forscht er nun am anthropogen Klimawandel und veröffentlicht Studien über die Veränderung des Klimas auf der Erde. Geändert hat sich bisher jedoch nicht viel. So plädiert er für die Senkung des CO2-Gehalts auf 0 und zwar am besten so schnell wie möglich, um die Krise einzudämmen. Er fordert die konsequente Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015, die die Grundlage zur Überwindung des globalen Problems bilden. Abschließend meinte der Professor Stefan Rahmstorf sinngemäß: Je später wir handeln, desto konsequenter müssen wir dies tun. Also je früher wir handeln, desto einfacher wird es für die Menschheit den Klimawandel noch aufzuhalten.

Abschließend möchten wir uns für den lehrreichen Vortrag bei Herrn Rahmstorfs bedanken, der jeden Einzelnen zum Nachdenken über unser Verhalten bzgl. der Klimaneutralität anregen sollte.

Julien Weiß, Mathis Kutz (21.03.2019)

 

 

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