
Tag der Befreiung
09.05.2026 - Wie sah das Kriegsende ganz konkret hier in Potsdam aus? Wie erlebten die Menschen diese Zeit – besonders Kinder und Jugendliche? Wie veränderte die Zerstörung durch die letzten Kämpfe das Stadtbild Potsdams – und was ist davon heute noch sichtbar?
Mit diesen Fragen haben sich Tamina und Johanna, die beiden Bundesfreiwilligen der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, beschäftigt. Im Rahmen des Jugendgeschichtsprogramms „Zeitensprünge“ haben sie recherchiert, sich auf Spurensuche durch Potsdam begeben und mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesprochen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit führten sie in einer StoryMap mit dem Titel „Potsdam 1945 – reloaded“ zusammen, welche sie am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, vor Schülerinnen und Schülern des 10. und eines Teils des 11. Jahrgangs vorstellten. Auf besonderes Interesse stießen die Audioaufnahmen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die als Kinder das Kriegsende in Potsdam erlebt hatten, und die Foto-Vergleiche von damals und heute. Tamina endete mit der dringlichen Aufforderung, die Urgroßeltern und Großeltern zu dieser Zeit zu befragen, so lange es noch geht.
Christine Gottfried



